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Armlehnen-Ergonomie erklärt: Warum Ihr Nacken am Ende am Stuhl hängt

Armlehnen-Ergonomie erklärt: Warum Ihr Nacken am Ende am Stuhl hängt

Wenn Sie diesen Artikel lesen, haben Sie vermutlich Nackenschmerzen oder Sie haben gerade viel Geld für einen ergonomischer bürostuhl ausgegeben und fragen sich, warum die Armlehnen wackeln wie ein Kuhschwanz. In beiden Fällen lohnt sich der Blick zuerst auf die Armlehnen, denn sie entscheiden, ob Sie nah genug an den Schreibtisch kommen, ob Ihre Schultern entspannt bleiben und ob der Support auch beim Zurücklehnen nicht abreißt.

Die meisten Ratgeber zitieren DIN Normen oder Herstellerangaben. Das Problem dabei. Diese Normen entstehen im Labor, nicht in Ihrem echten Homeoffice. In der Praxis scheitert Ergonomie meist nicht am Willen, sondern an der Realität zwischen Stuhlkante und Schreibtischplatte.

Hier erfahren Sie, was Hochglanzbroschüren oft verschweigen und wie Sie Ihre Armlehnen so einstellen, dass sie wirklich entlasten.

Der Tischkanten Konflikt am Schreibtisch

Vergessen Sie für einen Moment die „90-Grad-Regel“ aus dem Lehrbuch. Sie ist theoretisch korrekt, aber praktisch oft der Hauptgrund für Verspannungen.

Das Szenario, das ich in deutschen Setups am häufigsten sehe, nenne ich den Tischkanten-Konflikt:

Sie stellen Ihre Armlehnen vorschriftsmäßig so ein, dass Ober- und Unterarm einen rechten Winkel bilden. Das Problem: Die Armlehnen sind nun auf einer Höhe, auf der sie gegen die Tischkante stoßen.

Die Konsequenz ist fatal:

  • Sie können nicht nah genug an den Schreibtisch heranrollen.
  • Um Maus und Tastatur zu erreichen, müssen Sie sich nach vorne beugen (Rundrücken) oder die Arme weit nach vorne strecken.
  • Der Hebel wirkt auf Ihre Halswirbelsäule – der Trapezius verhärtet sich.

Und genau hier kommt der Punkt, den viele Ratgeber auslassen: Ergonomie endet nicht am Stuhl. Die DGUV betont ausdrücklich, dass die Arbeitsfläche Freiraum für Hand-/Armauflage bieten und Haltungswechsel ermöglichen muss. Wenn Ihre Armlehnen nicht unter den Tisch passen oder – im Idealfall – eine Ebene mit der Tischplatte bilden, sabotieren sie Ihre Haltung. Eine Armlehne, die Sie vom Tisch wegdrückt, ist oft schädlicher als gar keine Armlehne.

Mini-Praxisregel: Wenn Ihre Schultern „hochgehen“, sobald Sie an die Tastatur greifen, ist nicht Ihr Körper „unflexibel“ – sondern Ihr Setup.

Warum Standard Armlehnen Ihre Tätigkeit oft ignorieren

Ein weiterer Fehler der Standard-Beratung ist die Annahme, dass jeder Büroarbeiter gleich sitzt. Das ist Unsinn. Ein Programmierer tippt anders als jemand, der am Tablet liest oder Mobile Games spielt.

Armstützen sind grundsätzlich sinnvoll – in den Technischen Regeln (ASR A6) wird sogar explizit erwähnt, dass Armstützen die Schulter- und Nackenmuskulatur entlasten. Aber: „Sinnvoll“ heißt nicht automatisch „passt für jede Bewegung“. Und genau da entscheidet sich, ob eine Armlehne hilft oder nervt.

4D oder 6D Armlehnen welche passt zu Ihrem Alltag

Bei Sihoo ist die Armlehne kein Beiwerk, sondern ein funktionales System. Je nachdem, ob Sie überwiegend fokussiert am Schreibtisch arbeiten oder häufig die Haltung wechseln, ist eine 4D- oder 6D-Armlehne die passendere Lösung.

Sihoo Doro C300 4D der starke Allrounder für fokussiertes Arbeiten

Wenn Sie viel am Schreibtisch arbeiten (Maus/Tastatur, Meetings, konzentrierte Phasen), ist 4D oft genau die richtige Balance: Höhe, Tiefe, Breite und Rotation – ohne, dass man sich in Optionen verliert. Beim Doro C300 sind die 4D-Armlehnen so ausgelegt, dass sie die Arme in jeder Sitzposition stützen und sich synchron mit der Sitzneigung bewegen. Das ist besonders dann Gold wert, wenn Sie beim Zurücklehnen sonst „den Kontakt verlieren“ und die Schultern unbewusst hochziehen.

Die gepolsterten PU-Armlehnen lassen sich in drei Richtungen verstellen und bewegen sich beim Zurücklehnen synchron mit der Rückenlehne.

Sihoo Doro S300 6D maximale Freiheit wenn Sie ständig den Modus wechseln

Wenn Sie dynamisch arbeiten – mal zurückgelehnt nachdenken, mal seitlich drehen, mal lesen oder entspannt konsumieren – dann wird 6D interessant, weil die Armlehne nicht nur „mitmacht“, sondern mitdenkt. Der Doro S300 setzt auf 6D-Armlehnen, weil sich gute Unterstützung nicht nur in der Arbeitsposition entscheidet. Die Auflage lässt sich in sechs Richtungen anpassen, damit Unterarme und Schultern auch bei Haltungswechseln entlastet bleiben.

S300 6D Armlehne

Die Hardware Wahrheit und was Hersteller ungern zugeben

Warum harte Armauflagen ein echtes Problem sind

Unter dem Ellenbogen verläuft der Nervus ulnaris. Häufiges Aufstützen bzw. Druckbelastung am Ellenbogen wird als Ursache/Trigger bei Ulnaris-Problemen genannt – inklusive Taubheitsgefühlen im Klein- und Ringfinger. Deshalb gilt: Eine „ergonomische“ Armlehne braucht nicht nur Beweglichkeit, sondern auch eine druckfreundliche Auflage. Passend dazu fordert der DGUV-Grundsatz, dass Armlehnen eine ergonomisch geformte Auflage haben sollen, um Druck im Unterarmbereich zu vermeiden.

Das Problem mit dem Kontaktverlust beim Zurücklehnen und warum mitlaufende Armlehnen zählen

Sie lehnen sich zurück – aber Ihre Armlehnen bleiben „vorne stehen“. Plötzlich hängen Ihre Ellbogen in der Luft, und die Schultern wandern hoch: Ergonomie-Unterbrechung.

Genau deshalb ist eine Armlehne, die beim Zurücklehnen mitgeht, kein Luxus-Gimmick, sondern ein echter Komfort-Multiplikator. Beim Doro C300 ist dieses „Synchron-Mitgehen“ explizit Teil des Konzepts. Und es passt zur Grundidee „dynamisch sitzen“: Die Unfallkasse NRW beschreibt, dass dynamisches Sitzen (inkl. zurückgelehnter Position) statische Haltearbeit reduziert und dass die zurückgelehnte Haltung mit geringerem Bandscheibeninnendruck verbunden ist.

Warum 4D Armlehnen immer etwas wackeln können

Ein Klassiker in Support-Foren: „Hilfe, meine Armlehnen wackeln – ist der Stuhl kaputt?“

Die unbefriedigende Wahrheit: Meistens nein. Damit eine Armlehne in Höhe, Breite, Tiefe und Winkel verstellbar ist, braucht die Mechanik Spiel. Ein minimales Klappern ist häufig der Preis für Verstellbarkeit. Entscheidend ist: Hält die Arretierung stabil unter Last? Wenn ja, ist das in der Regel „normal“.

Fazit die Armlehne ist die Brücke zur Gesundheit

Ergonomie ist kein Zustand, den man kauft – sondern ein Prozess, den man täglich anpasst. Die wichtigste Erkenntnis: Stuhl und Tisch sind keine getrennten Inseln. Wenn die Armlehne Sie vom Tisch wegdrückt, verlieren Sie den wichtigsten Vorteil: entspannte Schultern.

Wenn Sie merken, dass Handgelenke abknicken, Schultern hochwandern oder Finger kribbeln: Das ist kein „normaler Büroalltag“, sondern ein Signal. (Und bei anhaltenden Beschwerden: bitte medizinisch abklären.)

Am Ende ist die beste Armlehne die, die Sie vergessen – weil sie sich so natürlich an Ihre Bewegung anpasst, dass sie „unsichtbar“ wird.

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